Wortmeldung
November 23, 2008
Hallo lieber Blogleser,
zugegeben, in letzter Zeit wurde dieses Blog eher spärlich aktualisiert. Hauptsächlich liegt das daran, dass ich mich mal wieder in mehrere Projekte gleichzeitig gestürzt habe und froh wäre, wenn ich dieses Mal wenigstens eines davon beenden kann. Bei meinem vielversprechensten Projekt handelt es sich um eine Art Kinderbuch. Eine Art Kinderbuch, weil es in seiner Form wohl eher für Erwachsene und in seinem Inhalt eher für Kinder geeignet zu sein scheint. Dabei soll die gesamte Geschichte in Versform erzählt und von Illustrationen unterstützt werden. Hier die Eingangspassage:
Kinder, darf man wahrlich klagen,
sind zumeist die reinsten Plagen.
Jungen, aber darf man glauben,
sind die größten der Rabauken.
Nun ich will euch jetzt berichten,
von all den schaurigen Geschichten,
voll von Wundern und Gefahren,
die der kleine Max erfahren.
Zuvor noch muss man freilich wissen,
nagts Max nur selten am Gewissen.
Drunter leiden immer wieder
musste seine Schwester Frida.
Rüde greift er nach dem Zopfe,
und zieht der Schwester an dem Schopfe.
Bis durch Tränen und Geschrei
die arme Mutter eilt herbei.
Dann muss der fiese Max aufs Zimmer
und nun ist s’ an ihm
- mit dem Gewimmer.
Damit aber ist s’ vorbei,
mit Streichen und der Schererei,
den Brei gibt’s heut’ nur auf Tablett,
denn kränklich liegt der Max im Bett.
Zum Streiten ist er viel zu schwach,
seit Stunden nun schon liegt er flach,
Müd’ und ausgestreckt darnieder,
der Doktor spricht von hohem Fieber.
Streicht dann über Maxens Haar,
“Kommen wir zum Honorar!”
und die Mutter nickt voll Kummer,
Max entweicht in leichten Schlummer.
Als er wieder aufgewacht,
ist es längst schon finstre Nacht.
Und – das scheint ihm vielfach schlimmer,
er ist allein im dunklen Zimmer.
Draußen hört man Winde tollen,
Blitze Zucken, Donner grollen.
Fortsetzung folgt.