Du lachst – doch ich, ich habs versucht,
du kannst es mir wohl glauben,
später hab ich mich dafür verflucht.

So erklomm’ ich das Dach von meinem Haus
und breitete die Arme aus.
Wollt mich in hohen Lüften wiegen

und dacht’ mir aber noch im Falln’,
schau an der Mensch kanns wirklich nicht:

das Fliegen.

Telefonat

September 24, 2008

A: „Also dann, Schatz.“
B: „Also dann…“
A: „Ich muss auflegen, es ist schon spät.“
B: „Schlaf gut, mein Herz.“
A: „Ich bin dann weg…“
B: „OK.“
A: „Legst du auf?“
B (lacht): „Nein, leg du auf“
A: „Schatz, lassen wir das. Nicht heute, leg du auf.“
B: „Ich warte bis du auflegst, OK?“
A: „Schatz! Leg’ jetzt auf!“
B: „Nein.“
A: „Das gibt’s doch nicht. Leg’ jetzt auf verdammt!“
B: „Sei doch nicht gleich so zickig.“
A: „Zickig? Leg einfach den blöden Hörer auf!“
B: „Ja siehst du, sag ich doch: zickig!“
A (etwas ruhiger): „Lass uns auf drei zählen.“
B: „Wie auf drei zählen?“
A: „Bei drei legen beide auf, OK?“
B: „Na, meinetwegen“
A: „1″
B: „2″
A: „3″

… (Stille)

B (flüsternd): „Bist du noch dran?“
A: „Du verstraust mir also nicht!“
B: „Du hast doch auch nicht aufgelegt…“
A: „Ja weil ich wusste das du mir nich vertraust, das ist ganz was anderes!“
B: „Weißt du was? Ich leg jetzt auf. Mach doch was du willst.“
A: „Ja mach doch endlich.“
B: „Zicke.“